Schulische Medienbildungskonzepte

Qualitätsmerkmal von Schule


Unsere sich unter dem Einfluss der Digitalisierung wandelnde Gesellschaft bringt neue Herausforderungen an die heranwachsende Generation mit sich. Der Erwerb von Medienkompetenz ist eine zentrale Aufgabe, zu welcher das Ausbildungssystem Schule einen maßgeblichen Beitrag leisten muss. Um den Erwartungen und Ansprüchen gerecht werden zu können, sollten diese auf möglichst viele Fächer und Jahrgänge verteilt werden. Die einzelnen Lehrkräfte einer Schule erfahren so eine Entlastung und gewinnen Sicherheit bei der Gestaltung von Lernprozessen mit und über Medien. Neben den  gesamtgesellschaftlichen Erfordernissen für ein fächerübergreifendes schulisches Medienbildungskonzept wird ein solches auch im Orientierungsrahmen Schulqualität [1] als ein Qualitätsmerkmal identifiziert.

Medienbildungskonzepte verbinden pädagogische, technische und organisatorische Aspekte. Sie integrieren Medienbildung in den Unterricht und bilden die Kooperationsbasis für Kollegium, Schulleitung und Schulträger. Medienbildungskonzepte formulieren Erwartungen an Investitionsentscheidungen und bieten Planungssicherheit für Schulen. Kommunale Medienentwicklungsplanung knüpft an die  Medienbildungskonzepte der Schulen an. Schulintern zielt der Prozess der Medienkonzeptentwicklung auf die Verbesserung des Unterrichts. Schulische Medienbildungskonzepte stehen daher in engem Zusammenhang mit Schuleigenen Arbeitsplänen und Fachcurricula.


Hilfe vor Ort


Der Prozess der Erstellung und Umsetzung von Medienbildungskonzepten an allgemeinbildenden Schulen und der Prozess der kommunalen Medienentwicklungsplanung auf der Basis dieses Orientierungsrahmens wird durch das Netzwerk Medienberatung in Niedersachsen begleitet und unterstützt. Medienpädagogische Beraterinnen und Berater in ganz Niedersachsen beraten vor Ort in den Schulen und begleiten bei Bedarf den Prozess der Medienkonzeptentwicklung. 

[1] Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen, Hannover, August 2014, S. 6/8/14.

Formaler Rahmen

Ausgangspunkt aller Überlegungen zu einem schulischen Medienbildungskonzept ist der Bildungsauftrag von Schule. Dieser ist im §2 des Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) definiert.

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Struktur eines Medienbildungskonzepts

Ein Medienbildungskonzept ist ein dynamisches Produkt einer systematischen Schulentwicklung und sollte grundsätzlich drei Fragen beantworten.

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Curriculumentwicklung

Angesichts der fortwährenden Veränderung aller Lebensbereiche durch die Digitalisierung muss Bildung und auch die Gestaltung von Schule künftig einmal mehr als lebenslanger Prozess verstanden werden.

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Ausstattung

Bei der Auswahl einer lernförderlichen Ausstattung und Infrastruktur für eine Schule treten zahlreiche Anforderungen hervor. Aus Sicht der Schule stehen individuelle und pädagogische Fragen im Vordergrund.

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Qualifizierungskonzepte

Die europäische Union hat mit dem DigCompEdu die in allen EU-Ländern verbindlichen Kompetenzen von Lehrkräften in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft beschrieben.

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Ideen zu Supportkonzepten

Mit all diesen Veränderungen steigt der Bedarf an Unterstützung durch trägerseitigen Support. Die Fülle der Aufgaben ist für wenige engagierte Personen an einer Schule meist nicht mehr zu bewältigen.

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Kontakt

Letzte Änderung: 18.10.2020

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